Wohnen in Garding

Projekt wurde vorgestellt

Neues Wohngebiet für Garding

Im Norden der Stadt sollen auf 2,5 Hektar Ein-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser sowie Bungalows entstehen

Auf diesem Gelände soll das Wohngebiet entstehen.
 
 
Auf diesem Gelände soll das Wohngebiet entstehen.

Garding Die erste Absichtserklärung, die Bodewaldt’sche Fenne in Garding in ein Wohngebiet umzuwandeln, liegt bereits gut 30 Jahre zurück. Seither gab es immer wieder Anläufe, das Areal im Norden der Stadt zu bebauen, erläuterte Stadtplaner Sven Methner vom gleichnamigen Planungsbüro in Meldorf in der Amtsverwaltung. Er hatte die Aufgabe, in einer Versammlung die ersten Planungen für den Bebauungsplan Nr. 22 der Öffentlichkeit vorzustellen. Viele Bürger waren der Einladung zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach Paragraph 3, Absatz 1 Baugesetzbuch gefolgt.

Zu Beginn betonte Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt die Besonderheit dieses Vorhabens: „Das kann eine tolle Sache und ein Gewinn für unsere Stadt werden.“ Doch bis es zu diesem Vorentwurf kommen konnte, der den Einwohnern vorgestellt wurde, mussten etliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Bei der Bodewaldt´schen Fenne handelt es sich um das Gebiet nördlich der Straße Norderring, südlich der Bebauung Stocklegger sowie westlich der Straße Lüch Op. „Es ist bisher ein geschütztes Biotop, ein so genanntes mesophiles Grünland“, erklärte Methner. In mehreren Gesprächen mit der Unteren Umweltbehörde des Kreises (UNB) seien die Voraussetzungen zur Bebauung geklärt worden. „Das sind ein überwiegendes öffentliches Interesse und die Alternativlosigkeit“, berichtete der Stadtplaner weiter. Hierfür musste eine Potenzialflächenanalyse erstellt werden, auf die Kummerscheidt einging. „Das Ergebnis dieser Untersuchung ergab, dass das von uns beabsichtigte Konzept für einen sozialen Wohnraum nirgendwo anders im Stadtgebiet realisiert werden kann und somit die Alternativlosigkeit vorliegt.“ Weiter stellte sie klar, dass es sich hierbei um eine Vorplanung handele. „In dieser Versammlung geht es darum, Ideen und Kritik zu sammeln, um festzustellen, was umgesetzt werden kann.“ Im übrigen biete dieses Gebiet die besten Möglichkeiten zur sozialen Wohnbebauung. So liege das Siedlungsgebiet zentral und sei bereits erschlossen. „Weiter sind Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheitsvorsorge sowie kulturelle Angebote von dort zu Fuß gut zu erreichen.“

Doch bei all diesen positiven Angaben gab es zum Teil heftigen Widerstand aus der Versammlung. So sei bei einigen Häusern eine Firsthöhe bis 15 Meter möglich, berichtete Methner. Allein schon diese Nachricht sorgte für einen Schlagabtausch. So interpretierten einige Bürger diese Höhe als Hochhäuser, die nicht zum Umfeld passen würden. Hier schaltete sich das Investoren-Ehepaar Benjamin und Dana Götze ein und versicherte, dass eine derartige Höhe nicht nötig sei. Dennoch gab es Stimmen, die Ängste über eine Hochbausiedlung schürten. Dem erteilte die Bürgermeisterin eine klare Absage. „Ich versichere ihnen, dass wir Stadtvertreter einer Höhe von 15 Metern definitiv nicht zustimmen werden.“

Aber auch die Entwässerung kam zur Sprache und löste ebenfalls viel Unmut aus. „Wir werden für ein neues Entwässerungskonzept viel Geld in die Hand nehmen“, so Kummerscheidt. Es gab aber auch positive Stimmen. „Uns ist eine intelligente Planung vorgelegt worden, die gut durchdacht ist.“ Die Bürgermeisterin stellte klar, dass es eine Eins-zu-eins-Umsetzung dieser Vorplanung nicht geben werde.

Drei Gebäudetypen sollen auf dem 2,5 Hektar großen Gelände entstehen. Es sind Ein- und Doppelhäuser, vier zweigeschossige Wohngebäude mit jeweils acht Wohnungen sowie zum Norderring hin ebenerdige kleine Bungalows vorgesehen. Weiter entstehen zwei neue Straßen. Die geschützte Tränkekuhle werde erhalten und solle in ein kleines Erholungsgebiet eingebunden werden. Investor Benjamin Götze erklärte zum Schluss, dass es eine weitere Einwohnerversammlung geben werde, wo eine entsprechend geänderte Vorplanung vorgestellt werden solle. hjm

Bericht Husumer Nachrichten 30.1.19

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