Wechsel im Amt Eiderstedt

Amtsdirektor Lorenzen hört auf

Keine dritte Amtszeit

Eiderstedts Amtsdirektor Herbert Lorenzen will nach zwölf Jahren an der Spitze der Verwaltung aufhören

Vor fünf Jahren gratulierte Amtsvorsteher Christian Marwig (l.)  Herbert Lorenzen zu seiner Wiederwahl als Amtsdirektor. Ein drittes Mal will Lorenzen nicht kandidieren. Ilse Buchwald
Vor fünf Jahren gratulierte Amtsvorsteher Christian Marwig (l.) Herbert Lorenzen zu seiner Wiederwahl als Amtsdirektor. Ein drittes Mal will Lorenzen nicht kandidieren. Ilse Buchwald

Eiderstedt Auf einen Wechsel an der Spitze muss sich das Amt Eiderstedt vorbereiten. Amtsdirektor Herbert Lorenzen hat in der jüngsten Amtsausschuss-Sitzung offiziell erklärt, dass er nicht für eine dritte Amtsperiode zur Verfügung stehen wird. Damit endet seine Tätigkeit als Verantwortlicher an der Spitze der Amtsverwaltung nach zwölf Jahren am 31. Juli 2020. Er wird dann 60 Jahre alt sein. Gleichzeitig war sich das Gremium darin einig, dem Posten des Amtsdirektors beizubehalten. Die Alternative wäre gewesen, einen Leitenden Verwaltungsbeamten einzustellen. Bereits Mitte September diesen Jahres soll die Ausschreibung beginnen und mit dem 30. November enden. Aus den Bewerbern wählt dann der Amtsausschuss die Spitzenkraft aus. Und Ende Juli 2020 soll die neue Amtsdirektorin oder der neue Amtsdirektor in einer Sitzung ernannt und vereidigt werden.

Er stand zwar nicht auf der Tagesordnung, dennoch kam der Verein KulturTreff in der Sitzung zur Sprache. In der Einwohnerfragestunde monierte ein Zuhörer, dass nicht alle Amtsgemeinden Mitglied im Verein sind, der sich um die inhaltliche Arbeit im Museum der Landschaft Eiderstedt in St. Peter-Ording kümmert. Amtsvorsteher Christian Marwig und der Amtsdirektor appellierten daraufhin an alle Gemeinden, Mitglied zu werden. „Was im Museum ausgestellt ist, gehört uns allen“, betonte Marwig. Dessen Aufgabe sei es, die Geschichte Eiderstedts für Einheimische und Besucher anschaulich darzustellen.

Ein weiteres Thema war die geplante Mobil-Station in Garding. Die Bahnhaltestelle soll in Richtung Gewerbegebiet und zwar in Höhe des Discounters verlegt werden. Nach derzeitigen Planungen sollte vor dem Amtsgebäude ein Wendeplatz für Busse mit zusätzlichen Parkplätzen ungestaltet werden. Dieser Wendeplatz, so der Amtsdirektor, dürfe jedoch nicht als Durchfahrtsstraße, sondern nur für den Busverkehr genutzt werden. „Wir können mit einer Fördersumme von 75 Prozent rechnen“, gab Lorenzen bekannt. Von den 168.000 Euro, die das Projekt verschlingen würde, blieben für das Amt nur 66.000 Euro übrig. Weiter einigte sich das Gremium darauf, dass die Stadt Garding die Räum- und Streupflicht übernimmt und das Amt die Unterhaltung. Mit großer Mehrheit wurde das Vorhaben abgesegnet.

Weiter beschäftigte sich das Gremium mit dem Projekt „Klima.Navi“. Was dahinter steckt, erläuterte Martin Schlaug vom HanseWerk AG in Quickborn. Die zentrale Frage: Wie und mit welchen Maßnahmen können Gemeinden die gesetzlich vorgegebenen Klimaziele erreichen? „Nach dem Willen der Landesregierung müssten bis 2050 die CO2-Werte zwischen 80 und 95 Prozent reduziert werden“, so Schlaug. Auf dem Weg dahin könne das Unternehmen die Gemeinden begleiten. „Auf Basis der aktuellen CO2-Bilanz kann gemeinsam ein realistisches Zielbild für jeden Sektor erstellt werden. Basierend auf unsere Analysen und ihren Bedürfnissen stellen wir unter Berücksichtigung von Ökonomie und Ökologie einen individuellen optimierten Maßnahmenplan zusammen.“

„Als Probephase sollten sich zwei Gemeinden an diesem Projekt beteiligen“, schlug Amtsdirektor Herbert Lorenzen vor. Dem stimmte Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt aus Garding zu und schlug einen größeren Aktionsbogen vor. „Wir sollten den Kooperationsraum mit seinen neun Gemeinden untersuchen lassen.“ hjm

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