Neues Baugebiet

Wohnen im Pastoratsgarten

Garding : Stiftung als Bauherr

Die Gardinger Tetens-Stiftung will im Pastoratsgarten acht Wohneinheiten errichten.

von Herbert Müllerchen
01. März 2019, 17:28 Uhr

Garding | Der Wohnbedarf in Garding ist enorm. Darauf hat die Stadt Garding bereits durch neue Baugebiete reagiert. Nun kommt mit dem Projekt „Pastoratsgarten“ ein ganz besonderes Bauprojekt auf den Tisch. Die Friedrich-Heddies-Tetens-Stiftung will auf ihrem gut 2000 Quadratmeter großen Areal in der Innenstadt ein neues Wohngebiet errichten. Hierbei handelt es sich um die Fläche nördlich der Süderstraße, östlich der Bebauung Fischerstraße und westlich des Wörpelweges. In der Bevölkerung wird dieses Areal liebevoll „Pastoratsgarten“ genannt.

Wir haben ein breites und grundsätzliches Ok von allen Seiten erhalten. Hermann Dirks, Planer

In einer öffentlichen Beteiligungs- und Informationsveranstaltung stellte Stadt- und Landschaftsplaner Hermann Dirks aus Heide den derzeitigen Stand der Dinge vor. Die Planungen seien bereits wie vorgeschrieben vier Wochen lang öffentlich zur Einsicht ausgelegt worden. Es seien aber keine relevanten Einwände eingereicht worden, erklärte Dirks den 20 Zuhörern. „Wir haben ein breites und grundsätzliches Ok von allen Seiten erhalten.“ Die Planungen seien bereits weit fortgeschritten. „Bis zum Wasserhahn ist bereits alles durchgeplant worden.“

Der Pastoratsgarten ist eingebettet in ein halbes Hektar großes Areal. Drei Eigentümer teilen sich die gut 5600 Quadratmeter große Fläche, erklärte Dirks. „Während die Tetens-Stiftung inzwischen klare und detaillierte Planungen auf den Tisch hat, ist von den anderen Eigentümern nicht bekannt, ob sie eine Bebauung ins Auge fassen.“ Das Planungsziel ist klar eingegrenzt. „Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Wohngebiet, wo eine Gewerbeansiedlung ausgeschlossen ist.“

Gardings Pastor Ralf-Thomas Knippenberg, der Kraft seines Amtes Vorsitzender der Stiftung ist, ging auf die fortgeschrittenen Planungen ein. „Es werden insgesamt acht Wohneinheiten errichtet.“ Sechs Zweizimmer-Wohnungen und zwei Dreizimmerwohnungen. Alle seien barrierefrei und würden eingeschossig eingerichtet. Auf eine mehrgeschossige Bauweise habe man aus Kostengründen verzichtet, so der Stiftungsvorsitzende. „Dies hätte zum Beispiel die Miete erhöht, und das wollten wir vermeiden. “

Wenn alles so glatt und reibungslos verläuft, könnte es schon eventuell in einem viertel Jahr losgehen. Hermann Dirks, Planer

„Als nächstes muss die Stadtvertretung einen positiven Beschluss zu diesem Projekt fassen“, erklärte der Planer. Danach sei eine vierwöchige Auslegung vorgegeben. Hier hätten Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange nochmals die Möglichkeit, Anregungen einzureichen. Aber auch private Hinweise müssten dabei berücksichtigt werden. Danach würden die Stadtvertreter dann endgültig entscheiden. „Wenn alles so glatt und reibungslos verläuft, könnte es schon eventuell in einem Vierteljahr losgehen“, kündigte er an. Allerdings stellte er auch klar, dass bei Einwänden, die eine nochmalige Bearbeitung der Pläne zur Folge hätte, sich das ganze Verfahren in die Länge ziehen könnte.

Pastor Knippenberg zeigte sich zuversichtlich, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen könnten. „Dann bekämen über 20 Menschen eine vernünftige Wohnung.“ Die acht Wohneinheiten verblieben im Besitz der Tetens-Stiftung.

– Quelle: https://www.shz.de/22820872 ©2019

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