Mobilstation in Garding

Stadtvertretung stimmt zu

Garding : Mobilstation in Garding: Stadtvertreter stimmen für neue Verkehrsregelung – Quelle: https://www.shz.de/24382882 ©2019

Die Bahnstation in Garding wird in Richtung Amtsverwaltung verlegt.

von Udo Rahn
21. Juni 2019, 18:20 Uhr

Garding | Sichtlich erleichtert war Gardings Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt über drei mehrheitlich abgesegnete Beschlüsse der Stadtvertreter: „Ich bin froh, dass wir auf dem Weg in die Zukunft sind und somit allen Gemeinden im Mittleren Eiderstedt die Mobilität stärken“, erklärte sie. Sie habe sich zwar einstimmige Entscheidungen gewünscht, doch das sei Demokratie.

Mit jeweils einer Enthaltung sowie zwei Gegenstimmen aus den Reihen der SPD-Fraktion votierte das Gremium für die Verlegung des Bahnhaltepunktes in die Welter Straße am Nahversorgungszentrum, für die Kostenverteilung des damit zusammenhängenden Bauvorhabens Mobilstation sowie für die hierfür nötige Umgestaltung des Parkplatzes vor der Amtsverwaltung Eiderstedt.

Amtsdirektor Herbert Lorenzen hatte zuvor über alle Punkte informiert. Dabei stellte er heraus, dass die Gemeinden des Kooperationsraumes Mittleres Eiderstedt (KRME) die Planungen positiv bewerten, denn alle Bürger und Gäste hätten etwas von der Verbesserung.

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ANZEIGKritik an der Mobilstation aus den Reihen der SPD

Dabei stieß Lorenzen auf heftigen Gegenwind von Werner Grehm (SPD). „Ich finde das ist ein teures, unnützes Projekt. Die Gemeinden haben nichts davon, und außerdem haben wir einen gut funktionierenden Bahnhof. Wir haben wichtigere Dinge zu entscheiden. Einen Buswendeplatz könnte man mit Bordmitteln auf dem alten Bahnhofsvorplatz bauen“, konterte er.

Zudem wüssten die wenigsten Vertreter der betroffenen Gemeinden etwas davon, sondern höchstens die Bürgermeister. „Da muss ich widersprechen. Das Projekt ist nicht in stiller Stunde geboren worden, sondern über Jahre im Austausch mit den Kommunen, Bürgern und Arbeitsgruppen geplant worden. Positive Signale gab es auch vom Amtsausschuss“, erwiderte der Amtsdirektor.

Michael Katryniak (SPD) ergänzte: „Auch ich habe am Konzept mitgearbeitet. Man muss das als Zukunftsprojekt sehen. Die Mobilstation wird ein vielseitiger Knotenpunkt werden.“ 

Land gibt Zuschuss von 75 Prozent

Auch die Fördermittel von 75 Prozent seien, so Bernd Petersen (CDU), ein eindeutiges Signal vom Land. Wenn es keine Zukunft gehabt hätte, wäre so viel nicht zugesagt worden.

Zusammenfassend ist Folgendes geplant: Zunächst will die Bahn ihren Haltepunkt auf eigene Kosten verlegen. Die Schnittstelle zwischen Bahn, Bus, Rufbus und weiteren möglichen Angeboten, beispielsweise zur E-Mobilität, also die Mobilstation, wird auf Kosten der Kommunen des KRME – wobei die Stadt Garding den Löwenanteil übernimmt – auf dem Gelände der Amtsverwaltung mit entsprechender Zu- und Abfahrtsstraße als Einbahnstraße entstehen.

Sie soll über den jetzigen vorderen Parkplatz auf die Welter Straße führen. Das korrespondiert dann mit dem Bahnsteig, dessen Ein- und Ausstieg an der Südseite der Schienen liegen soll, also in Richtung Amtsgebäude und Mobilstation.

Gesamtkosten von 608.000 Euro

Die Investitionskosten würden sich auf insgesamt 608.000 Euro belaufen. Darin enthalten sind 310.000 Euro für eine Bushaltebucht, 168.000 Euro Umbau des Parkplatzes, 52.000 Euro Busausfahrt, 20.000 Euro Planungskosten, 18.000 Euro Beleuchtung sowie 40.000 Euro Fahrradunterstellplatz.

Abzüglich eines Anteiles von Seiten des Amtes Eiderstedt über 66.500 Euro sowie Fördermittel von 75 Prozent (406.125 Euro) verbleiben für die Kommunen 135.375 Euro. Die Stadt Garding ist mit gut 79.500 Euro dabei. Die jährlichen Unterhaltungskosten wurden zunächst auf 5000 Euro geschätzt. Die Summe teilen sich Amt Eiderstedt und die Stadt Garding zahlen. Die Stadt wird die Räum- und Streupflicht übernehmen.

– Quelle: https://www.shz.de/24382882 ©2019

 

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