Förderverein Eiderstedter Kirchen

Aus der Jahreshauptversammlung

Eiderstedter Kirchen:

Historisches Inventar: Förderverein spendet für Restaurierungen

– Quelle: https://www.shz.de/23193077 ©2019

Der Förderverein Eiderstedter Kirchen unterstützt unter anderem die Instandsetzung des Taufengels in Westerhever.

von Hans Jörg Rickert
31. März 2019, 17:40 Uhr aktualisiert vor 8 Minuten

Garding | Wie wichtig die Arbeit des Fördervereins Eiderstedter Kirchen ist, wurde einmal mehr in dessen Jahresversammlung im Gemeindehaus in Garding deutlich. 18 mittelalterliche Gotteshäuser gibt es in Eiderstedt, eine Dichte, wie nirgendwo sonst in Nordelbien, und natürlich gibt es immer historisches und schützenswertes Inventar, das der Restaurierung bedarf.

Hier engagiert sich speziell der Förderverein, der seit 1998 existiert. Profitieren konnten davon bisher alle Kirchen der Halbinsel von Westerhever im Nordwesten bis Koldenbüttel im Osten.

Im Jahr 2018 gab der Förderverein für den ersten Teilschritt der Restaurierung des Jürgen-Ovens-Epitaph von 1691 in der Tönninger Kirche St. Laurentius rund 18.000 Euro dazu, wie der Vorsitzende Pastor i. R. Sönke Hansen berichtete.

Mit weiteren rund 16.000 Euro beteiligten sich das Landesamt für Denkmalpflege in Kiel und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) an den Geamtkosten in Höhe von 34.000 Euro.

Die Restaurierung des Taufengels von Westerhever (um 1800) war bereits für 2018 vorgesehen. Die Kosten dafür sind gedeckt dank einer Spende von Fanny Lühr in Höhe von 2000 Euro, 4000 Euro seitens der Nordkirche, der letzten Kollekte in Westerhever über 360 Euro und den Beitrag des Fördervereins in Höhe von rund 2.700 Euro.

Die Restaurierung werde nun bis zum Sonntag, 28. April, erfolgt sein, haben die beiden Restauratoren Dorothee Simmert und Markus Freitag zugesichert, so Hansen. An diesem Sonntag startet nämlich wieder die Reihe der sommerlichen Gottesdienste in der Kirche in Westerhever mit pensionierten Pastoren und Kirchenmusikern. Beginn ist jeweils um 11 Uhr. Die Kollekte fließt unmittelbar nach Abzug der Ausgaben für den Aufwand dem Förderverein zu. 

Dessen Einnahmen im vergangenen Jahr betrugen knapp 31.000 Euro. Die Summe setzt sich aus den Beiträgen der 217 Mitglieder (11.115 Euro) und  Spenden (16.150 Euro) zusammen, davon fast die Hälfte anlässlich von drei Trauerfällen. Dafür wurde noch einmal namentlich gedankt. Mit den von Propst i.R. Hans-Walter Wulf gestalteten Kirchenreisen kommt es dann zu der Gesamtsumme.

Für 2019 sollen der zweite Teilschritt der Restaurierung des Epitaphs in Tönning (13.126 Euro) und die Restaurierung des Schnitzaltars von 1523/1654 in Tetenbüll (31.940 Euro) in Auftrag gegeben werden. Der Förderverein beteiligt sich an den Kosten mit 6.626 und 18.940 Euro.

Seit dem Jahr 2000 hat der Förderverein  insgesamt rund 307.000 Euro für Restaurierungsmaßnahmen beigesteuert. Mit den Beihilfen des Landesamtes für Denkmalpflege und der Nordkirche kommt eine Summe von mehr als 580.000 Euro zusammen.

Vorsitzender Sönke Hansen im Amt bestätigt

Nach 17 Jahren Vorstandsarbeit zog sich Klaus Merta zurück. Er machte seinen Platz frei für Peter Engelhardt als Beisitzer. Auf dessen Platz als Stellvertreter des Vorsitzenden wählte die Versammlung Pastorin i. R. Gisela Mester-Römmer.

Sönke Hansen bleibt Vorsitzender. Wiederwahl hieß es auch für Schriftführerin Inke Schauer, Kassenwart Boje Bartels und die Beisitzer Wolfgang Oppermann und Johannes Lindemann.

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