Boßelball Schambüllsenn

Lüch op 2019

Garding : Stimmung beim Fastnachtsboßeln

 

Mit Playback-Show und den Gardinger Funkenmariechen feierte der Boßelverein „Schambüllsenn Gaarngeest Leegesee“ Karneval.

von Udo Rahn
03. März 2019, 16:31 Uhr

Was Köln für das Rheinland, das ist Garding für Eiderstedt. Einmal mehr zeigten die Närrinnen und Narren der Mommsen-Stadt, dass auch sie es in der fünften Jahreszeit richtig krachen lassen können. Zum mittlerweile 120. Mal verwandelte sich die Dreilandenhalle in eine Karnevals-Hochburg. Traditionell feierten die Mitglieder des Manns- und Fruunsboßelvereen „Schambüllsenn Gaarngeest Leegesee“ ihren Fastnachtsboßelball. Über eine volle Halle freute sich die Vorsitzende, Elke Katryniak. Deren einzige Aufgabe war es, die Gäste – dabei auch aus Wirtschaft, Vereinen und Politik – zu begrüßen und die Nacht zu eröffnen.

Von Anfang an war die Stimmung in der liebevoll geschmückten Halle grandios. Alles war stilvoll in Dunkelrot gehalten. Die Tanzfläche blieb dank DJ Olli, alias Olaf Haulsen, mit seinen kleinen silbernen Scheiben und manchmal durch Gesangs- und Trompeten-Solo-Einlagen nie leer. Auch viele junge Leute tummelten sich in Feierlaune auf dem Parkett, nicht zuletzt Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt. „Der Ball ist immer ein Höhepunkt im Jahr und ein Treffpunkt für viele Gardinger. Man trifft sich, schnackt zusammen und hat Spaß“, sagte sie.

Während der Tanzpausen jagte ein Höhepunkt den nächsten. Dafür hatte der Festausschuss mit Christian Seemann an der Spitze ganze Arbeit geleistet. Nach alter Sitte bestritten sie die Sketche selbst. Das Beifallsbarometer stieg an, und der Schlachtruf „Lüch op“ ließ den Raum immer wieder erbeben. Seemann selbst fand seine Paraderolle als Butler getreu dem Vorbild des Silvesterschwanks „Dinner for One“. Auch die Playback-Show mit Stars, wie Drafi Deutscher, Marianne Rosenberg und Gottlieb Wendehals sorgte für Lachsalven. Mit im Boot waren Katharina Seemann, Ellen Effertz, Melanie Bergmann, Elena Schäfer und, zur Freude vieler, wieder einmal der Liedermacher Rainer Martens.

Ohne die Gardinger Funkenmariechen lief ebenfalls nichts. Viel Applaus heimsten sie für ihre fetzigen Einlagen mit traditionellen und modernen Elementen ein. Zum dritten Mal stieg die Wahl-Gardingerin Ellen Effertz mit rheinischen Wurzeln in die Bütt. Sie betrachtete das Leben und einzelne Geschehnisse in der Mommsen-Stadt aus der humoristisch-satirischen Sicht.

Durch die Geldspenden, die die Einlader im Vorwege sammeln konnten, war das Fest selbst möglich geworden. „Wir finanzieren es nur daraus“, informierte die Vereins-Chefin. Begonnen hatte alles bereits nachmittags mit dem Umzug, voran mit dem Spielmannszug Linden. Vor manchem Haus machten die 30 Teilnehmer Halt. Nach Gesangs- und Tanzeinlagen gab es Wegzehrung – meist in flüssiger Form. Beim Boßeln spielte weniger der sportliche Aspekt als der Spaßfaktor die Hauptrolle. Diesmal hatten die Herren die Nase vorn. Aufwärmen hieß es danach bei Kaffee, Heedewecken und Schnack in der vollbesetzten Dreilandenhalle.

Den Verein und damit das Faßnachtsboßeln gibt es bereits seit 1899. Seither wird jeden Sonnabend vor dem Rosenmontag das Faßnachtsboßeln zelebriert.

– Quelle: https://www.shz.de/22836132 ©2019

 

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